Häufige Fragen zu Waschmaschinen (FAQ)

FAQ

Wer sich eine Waschmaschine kaufen will stößt auf so einige Begriffe, die einem erstmal ein Fragezeichen über dem Kopf schweben lassen.

Um für mehr Klarheit zu sorgen erklären wir hier die wichtigsten. Da viele Waschmaschinen mit immer mehr Technik ausgestattet werden, ist nicht immer sofort klar, was für eine Funktion sich hinter den Fachausdrücken versteckt.
Viele Begriffe gelten sowohl für Frontlader als auch für Toplader oder Wäschetrockner. Wir erklären hier Begriffe, die häufig in Zusammenhang mit Waschmaschinen genannt werden.

Erklärungen zu Fachbegriffen im Zusammenhang mit Waschmaschinen. Hier finden Sie die Anworten auf häufige Fragen.

Aquasensor – Wozu ist der gedacht?

Der Aquasensor misst die Trübung und Verschmutzung des Wassers, welches zum Waschen verwendet wird. Waschmaschinen von Siemens oder Bosch und diverse andere sind mit dieser Technik ausgerüstet. Durch diese Analyse des Wassers wird die Anzahl der Spülungen ermittelt um die Wäsche sauber zu kriegen.

Aquastop – Wie hilfreich ist er?

Ein Aquastop ist sehr hilfreich, denn er unterbricht die Wasserzufuhr, falls ein Leck im Schlauch vorhanden ist. Das Sicherheitsventil am Wasserhahn schließt in so einem Fall die Wasserversorgung ab und ein Wasserschaden wird verhindert. Wir empfehlen nur Geräte mit Aquastop zu verwenden, da ein Wasserschaden je nach Ausmaß mal schnell ein paar Tausend Euro kosten kann.

Energieeffizienzklasse – Wie wichtig sind diese Klassen?

Die Energieeffizienzklassen geben Auskunft über den Energieverbrauch eines Haushaltgerätes. Diese Bewertungsskala wird europaweit verwendet und ist sehr Aussagekräftig. Durch diese Maßnahme sollen energiesparende Geräte gefördert werden. Die Auszeichnung wird in einer Skala von A++(derzeit beste Note) bis hin zu G wiedergeben. Mit einem A Klassen Gerät ist man schon sehr gut bedient.

Luftfalle – Wozu dient die Luftfalle?

Dieses Bauteil misst über ein Luftdruck System den Wasserstand innerhalb der Waschmaschine. Ein analoger Drucksensor ermittelt den Luftdruck innerhalb des Bauteils und gibt die Daten elektronisch an die Waschmaschine weiter, welche daraus den Wasserstand berechnet. Diese Technik wird auch oft in Geschirrspülmaschinen verwendet.

Mengenautomatik – Was ist das?

Die Mengenautomatik soll die genaue Dosierung von Wasserzufluss und Waschmittel steuern. Durch verschiedene Sensoren werden während des Waschens bestimmte Werte ermittelt und elektronisch verarbeitet. Ziel ist es so wenig wie möglich Wasser und Waschmittel zu verwenden, wenn Beispielsweise eine geringe Menge Wäsche gewaschen werden soll.

Ökoschleuse – Wie kann die helfen?

Die Ökoschleuse wurde von AEG eingeführt und sie spart Waschmittel ein. Das Wasser, welches zuerst in die Maschine eingelassen wird sammelte sich in den Anschlussschläuchen von der Laugenpumpe. Genau in dem ersten Schwung des Wassers war die meiste Menge an Waschmittel, welches somit ungenutzt blieb. Die Ökoschleuse verhindert das und dadurch wird mehr Waschmittel genutzt.

Unwuchtkontrolle – Wozu braucht man die?

Die Unwuchtkontrolle soll eine gleichmäßige Belastung beim Schleudern gewährleisten. Normalerweise sind heutzutage alle handelsüblichen Waschmaschinen mit dieser Technik ausgestattet. Geräte von Siemens oder Bosch arbeiten mit einer Auswertung über ein Motortachosignal.

Waschwirkungsklasse – Was ist das genau?

Hier wird das Verhältnis von der Aufhellung von gewaschener Wäsche im Vergleich zu einer Referenzwaschmaschine wiedergegeben. Auch hier gilt wie bei den Energieeffizienzklasse eine Bewertung von A-G, wobei A die beste Note darstellt.

Schleuderwirkungsklasse – Wie gut schleudert die Maschine?

Bei der Schleuderwirkungsklasse werden Waschmaschinen gut bewertet bei denen die Wäsche nach dem Waschen nur noch wenig Restfeuchte aufweist. Hierfür spielt nicht nur die Umdrehungszahl, sondern auch der Trommeldurchmesser und verschiedene technische Spezifikationen eine Rolle. Auch hier wird von A-G unterschieden und A ist die beste Note.